| Falsches
Spiel des WAZ-Medienkonzerns mit protestierender Studentenschaft! 27/25 gegen Studiengebühren Extrem knappes Ergebnis im SPD-Parteirat
Nun stellt sich doch heraus, das die Kritik an Clements Plänen, hauptsächlich nur von den SPD-Unterbezirken getragen wird, die in Einzugsbereichen der NRW-Universitäten liegen. (Bochum, Dortmund, Essen u.s.w.) Da wo diese Unis wichtige Wirtschaftsfaktoren sind und die Studentinnen + Studenten wichtige Wählerstimmen sind, wird gemauert! Doch das ist ein Protest aus eigenem Interesse - nicht aus sozialen Überlegungen heraus! Daher ist diese Heuchelei auf Dauer nicht überzeugend, das weiss auch Clement. Die
Studiengebühren kommen! Dafür spricht auch die Kritik
aus dem WAZ-Konzern, der Clement + Co. in seinen Kommentaren dafür
geisselt, dass dieses heisse Eisen noch vor der Bundestagswahl
angepackt wurde. Ein unverschämtes Plädoyer dafür, dass
den Bürgern besser erst nach der Wahl diese bittere Pille
hätte verabreicht werden müssen, um die Wähler nicht
zu verprellen. Ein Wink mit
dem Zaunpfahl an Clement, jetzt endlich
Ruhe zu geben, verbunden mit der Offerte nach der Wahl Stimmung für
Studiengebühren zu machen! Da lässt Clements alter Strippenzieher,
Bodo Hombach (SPD), der neue Geschäftsführer
der WAZ grüssen. Mein Eindruck ist, die WAZ will die protestierenden
Studentinnen + Studenten schlicht und einfach jetzt benutzen und später
fallen lassen wie eine heisse Kartoffel! Das ist Verarschung! MB-Kommentar,
Bochum, 18.06.2002
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